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Was kostet eine professionelle Website? Ehrliche Antworten statt „ab 99 €"

Kaum eine Frage wird uns öfter gestellt — und kaum eine wird im Netz nebulöser beantwortet. Hier ist die ehrliche Rechnung, mit echten Größenordnungen und den Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten.

Was kostet eine professionelle Website in Deutschland?

Ein professionell gestalteter Onepager beginnt bei seriösen Anbietern im mittleren vierstelligen Bereich. Eine mehrseitige Unternehmens-Website mit individueller Gestaltung, Texten und Suchmaschinenoptimierung liegt typischerweise zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Online-Shops und Portale beginnen darüber. Entscheidend ist weniger der Preis als das Festangebot: Seriöse Agenturen nennen vor Projektbeginn einen festen Betrag mit klar definiertem Umfang.

Warum „ab 99 €" am Ende teurer ist

Baukasten-Angebote und Billig-Templates erkaufen den niedrigen Preis mit versteckten Kosten: monatliche Gebühren, die nie enden. Eine Optik, die tausendfach existiert. Ladezeiten, die Google abstraft. Und wenn das Geschäft wächst, wächst die Seite nicht mit — dann wird neu gebaut, und der „günstige" Einstieg war die teuerste Variante. Eine Website ist kein Kostenpunkt, sondern ein Verkäufer, der rund um die Uhr arbeitet. Die richtige Frage lautet nicht „Was kostet sie?", sondern „Was bringt sie ein?".

Wovon der Preis wirklich abhängt

Vier Faktoren bestimmen den Aufwand: der Umfang (wie viele Seiten und Sprachen), die Inhalte (werden Texte, Fotos und Filme erstellt oder geliefert?), die Funktionen (Formulare, Buchung, Shop, Portal) und der Anspruch an Sichtbarkeit (technisches SEO, lokale Optimierung, KI-Auffindbarkeit). Wer bei den Inhalten spart, spart am falschen Ende — Design kann schwache Texte und Handyfotos nicht retten.

Welche laufenden Kosten hat eine Website?

Rechnen Sie mit Domain und Hosting ab etwa 10 bis 30 Euro monatlich. Dazu kommt die Pflege: Updates, Backups, Sicherheit und kleine Änderungen — als Wartungspauschale je nach Umfang ab einem niedrigen dreistelligen Betrag pro Monat. Statisch gebaute Websites ohne Plugin-System sind hier deutlich günstiger als WordPress-Installationen, weil schlicht weniger kaputtgehen kann.

Die fünf Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten

1. Bekomme ich ein Festangebot mit definiertem Umfang? 2. Gehören Texte, Bilder und SEO zum Preis — oder kommt das später obendrauf? 3. Wem gehört die Website am Ende, und kann ich den Anbieter wechseln? 4. Wie schnell lädt Ihre eigene Website — und wie barrierefrei ist sie? 5. Was passiert nach dem Livegang? Wer diese fünf Fragen souverän beantwortet, ist meist die richtige Wahl — unabhängig vom Preis.

Unsere Haltung dazu: Wir nennen Preise vor Projektbeginn, bauen ohne Baukasten und liefern Sichtbarkeit ab Werk. Was das für Ihr Vorhaben konkret bedeutet, klären wir in einem kostenfreien Erstgespräch — mit ehrlicher Einschätzung, auch wenn sie „noch nicht" lautet.

Norman Stoske

Gründer & Creative Director, We Love 2 Design — seit über 20 Jahren im Handwerk.

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