Was macht eine gute Website im Jahr 2026 aus?
Eine gute Website lädt in unter zwei Sekunden, ist barrierefrei nach WCAG 2.1 AA bedienbar, beantwortet die wichtigsten Kundenfragen in klar strukturierten Abschnitten und ist technisch so aufgebaut, dass Suchmaschinen und KI-Systeme ihre Inhalte eindeutig verstehen und zitieren können.
Die dritte Zielgruppe: KI-Systeme
Jahrelang baute man Websites für zwei Leser: Menschen und Google. Jetzt gibt es einen dritten — ChatGPT, Perplexity und die KI-Übersichten der Suchmaschinen. Sie beantworten Kundenfragen direkt und zitieren dabei Quellen. Wer dort nicht vorkommt, verliert Kunden, ohne es zu merken. Die Lösung heißt GEO: Inhalte, die klar strukturiert, faktenstark und eindeutig zitierbar sind.
Barrierefreiheit ist keine Kür mehr
Seit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ist ein barrierefreier Auftritt für viele Unternehmen Pflicht. Aber auch jenseits der Pflicht: Eine barrierefreie Seite ist schneller, klarer und bei Google messbar im Vorteil. Kontraste, Tastaturbedienung, Alt-Texte — das ist Handwerk, keine Magie. Es muss nur von Anfang an mitgebaut werden.
Wie schnell muss eine Website laden?
Unter 2,5 Sekunden bis zum größten sichtbaren Element (LCP) — so fordert es Google in den Core Web Vitals. Praktisch heißt das: statisch generierter Code, optimierte Bilder in modernen Formaten und keine überflüssigen Skripte. Baukasten-Websites erreichen diese Werte selten.
Weniger Seiten, mehr Substanz
Der Trend geht weg von aufgeblähten Sitemaps hin zu wenigen Seiten mit echter Tiefe: eine starke Leistungsseite mit Ablauf, Beweisen und häufigen Fragen schlägt fünf dünne Unterseiten. Das dient allen drei Lesern gleichzeitig — Menschen, Suchmaschinen und KI.
Unser Fazit: Eine Website ist 2026 kein Prospekt mehr, sondern Infrastruktur. Sie verdient dieselbe Sorgfalt wie Ihre Buchhaltung — und denselben Anspruch wie Ihr bestes Produkt.